Kabarettist Christoph Maul hat den lokalen Bezug zu aktuellen Themen Begonnen hat alles beim Frankemer Stupfl, der großen Faschingssitzung der Schillingsfürster Fastnacht. Hier hatte Christoph Maul als Hausmeister einen eigenen Programmpunkt bekommen, in dem er lokale Ereignisse erst unter die Lupe und dann auf die Schippe nahm. Heute ist er als Kabarettist weit über die Grenzen Mittelfrankens bekannt.

Maul2Sein Markenzeichen: Latzhose, rotkariertes Hemd, Hut und Besen – so erlangte er in der „Faschingsszene“ als Hausmeister Bekanntheit, so dass er schon bald von vielen Veranstaltern für ihre Faschingssitzungen gebucht wurde. Inzwischen ist er an den Faschingswochenenden viel unterwegs, meist sind es mehrere Auftritte an einem Abend. Er hat es sogar bis ins Bayerische Fernsehen gebracht und ist bei „Franken sucht den Supernarr“ aufgetreten. „Mit der Zeit wurden meine Faschingsauftritte immer politischer, tagesaktueller und kritischer in allen Bereichen, die die Gesellschaft betreffen“, erinnert sich Maul. Dann kam 2016 das erste Derblecken mit einer Fastenpredigt hinzu, wo es natürlich sehr politisch wurde. Seit 2017 ist er auch fester Programmpunkt beim großen Empfang der Wirtschaft im Landkreis Ansbach. Jedes Jahr wäscht er hier den im Saal sitzenden lokalen Politikgrößen ordentlich den Kopf.

Robert Hellenschmidt von Kunst Kultur Korn in Rothenburg war von dem politischen Wandel begeistert. „Ob ich mich an ein abendfüllendes Programm heranwagen würde“, fragte er. „Natürlich konnte ich mir das vorstellen.“ So gab es in Rothenburg die Premiere seines ersten Kabarettprogramms „Mangel aus Überfluss“, das inzwischen auch schon in vielen anderen Orten aufgeführt wurde.
Für den Schillingsfürster ist seine kabarettistische Arbeit ein Ventil für alle die Themen, die er selber nicht begreift. „Bei so vielen Dingen in Politik und Alltag kann ich nicht nachvollziehen, das es die Menschen nicht mehr aufregt“, so der Kabarettist. „Ich bin nicht der, der Antworten liefern kann, aber vielleicht die richtigen Fragen zu stellen weiß.“ Die Themen liegen für ihn oft auf der Straße. „Durch Medien, Gespräche, Nachdenken und mit offenen Augen durchs Leben gehen, kommen die Themen zu mir. Zuletzt ist es auch eine Portion Phantasie, diese Dinge zusammenzufügen.“ Christoph Maul bewegen vor allem Ungerechtigkeit, Machtgier und alles, was nicht mehr zu verstehen ist. „Warum rennt man nicht nur blind sondern auch vorsätzlich in Richtung Abgrund, mit einer großen Geschwindigkeit und fröhlich pfeifend?“

Christoph Maul ist aber auch noch auf den kleinen Bühnen unterwegs, auf Firmenveranstaltungen zu Beispiel. Er stellt sich mit seinem Programm auf das jeweilige Publikum ein und zeigt, dass er den Bezug zur eigenen Region nicht verloren hat. Gezielt rechnet er mit den lokalen Größen ab, vor allem Dank seiner spontanen Art, wenn sie im Publikum sitzen – direkt und ungeschminkt. Zur Freude aller Gäste.

NETZWERKKONTAKT

Christoph Maul können Sie ganz einfach für Ihre Unternehmensveranstaltung buchen
(Mitarbeiterfeier, Tag der offenen Tür, Gala etc.), und zwar über die Business Lounge