Die MEKRA Lang Group hat sich aus einer kleinen Fürther HinterhofWerkstatt entwickelte – heute ist Das innovative Familienunternehmen weltweit führender Hersteller von Sichtsystemen für Nutzfahrzeuge. Eine funktionierende Glaskugel hat MEKRA Lang, der Weltmarktführer im beschaulichen Ergersheim in Mittelfranken nicht. Eine sehr klare Vorstellung, wie die Sicht der Zukunft im Nutzfahrzeugsegment aussehen wird, hingegen schon. Und die Zukunft liegt hier klar bei den Kamera-Monitor-Systemen, die in der eigenen Elektronikabteilung entwickelt werden.

Architektur Fotografie Luftaufnahmen LuftbilderAls traditionsreiches Familienunternehmen und größter privater Arbeitgeber des Landkreises Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim ist MEKRA Lang heute international an 19 Standorten in 13 Ländern aktiv und beschäftigt etwa 2.800 Mitarbeiter, davon gut 1.350 am Standort Ergersheim. Als Weltmarktführer für Spiegelsysteme ist MEKRA Lang bekannt, heutzutage sorgt das Unternehmen jedoch auch durch die Entwicklung von modernen Elektronik-Sichtsystemen für mehr Sicherheit auf den Straßen. Entstanden ist das Unternehmen aus der Ing. Hans Lang Spiegelfabrik (Fürth) und fertigt auch nach über 85 Jahren noch Spiegel, wenn auch keine Taschenspiegel mehr wie in den Anfangsjahren. Als innovativer und anerkannter Experte für indirekte Sicht arbeitet MEKRA Lang in der Entwicklung mit allen namhaften Nutzfahrzeugherstellern zusammen.

MEKRA Lang ist ein Familienunternehmen, mit allem was dazu gehört: „Die tägliche Runde durch die Produktion ist meinem Vater auch heute noch wichtig“, so Susanne Lang, geschäftsführende Gesellschafterin, über die Firmenkultur. Als Familienunternehmen versteht sich MEKRA Lang als Platzhalter für die nachfolgende Generation. Eine eigene Kindertagesstätte direkt neben dem Betriebsgelände und eine Montessori-Schule unterstreichen die Verbundenheit mit den MitarbeiterInnen. Nachhaltiges Wirtschaften, Investitionen vor Ort und die Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen im ländlichen Raum sind genauso Teil der gesellschaftlichen Verantwortung von MEKRA Lang wie Engagement für örtliche Vereine und humanitäre Einrichtungen.

Tradition bedeutet für MEKRA Lang, Werte zu bewahren, vor allem aber auch, die Erfahrung zu nutzen, um Neues zu entwickeln, um auch morgen noch am Markt bestehen zu können und seinem Ruf als Innovationstreiber (Platz 12 von 3.500 Unternehmen deutschlandweit) auch in Zukunft gerecht werden zu können.

Kameraflügel des Spiegel-ersatzsystems von MEKRA

Kameraflügel des Spiegel-ersatzsystems von MEKRA

Die Sicht der Zukunft: die VISION 4.0
In der Geschichte von MEKRA Lang wurde stets verstanden, zum richtigen Zeitpunkt das richtige Produkt auf den Markt zu bringen und die Weichenstellungen richtig vorzunehmen. Der aktuelle Ausdruck davon ist der Invention Truck der VISION 4.0. Dieser demonstriert die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der von MEKRA Lang für den Straßenverkehr der Zukunft entwickelten Sichtsysteme, wobei die auffälligste Neuerung der „Kameraflügel“ getaufte Spiegelersatz an der Fahrerkabine ist. Hierbei kommt eine neue, automotiv-qualifizierte HDR-Kamera zum Einsatz, deren Bild individuell auf Monitoren in der Kabine angezeigt werden kann. Seit Jahren beliefert MEKRA Lang bereits Kunden mit Spiegelersatzsystemen für den Nahbereich, aber die Entwicklung eines völlig neuen Kameratyps und das komplette Ersetzen eines gesamten Spiegelsystems für die Rundumsicht ist auch für MEKRA Lang neu. Durch eine optimierte Aerodynamik erreicht ein Fahrzeug mit dem neuen Spiegelersatzsystem eine bedeutende Kraftstoffeinsparung und -effizienz, was die Wirtschaftlichkeit steigert. Das System ist ergonomisch und hat eine spürbar bessere Nachtsicht, ein klassisches Problem bei Nutzfahrzeugen. Es ist deutlich weniger schmutzanfällig und enthält viele zusätzliche Funktionen wie etwa automatische
Trailer-Verfolgung bei Kurvenfahrten, manuelle Sichtfeld-Einstellung und signalgesteuerte Anzeigen von Symbol-Einblendungen, durch die der Fahrer entlastet und unterstützt wird.

Das Q-KMS mit Monitoren

Das Q-KMS mit Monitoren

Keine Bauernopfer
Eine enge Verbundenheit mit der Region ermöglicht der „MEKRA“ auch einen anderen Blick auf tagtägliche Problemstellungen bei Landwirten und Kommunen. So wurde das Querkamera-Monitorsystem (Q-KMS) entwickelt, das bei großen Agrar- und Kommunalfahrzeugen die Notwendigkeit für einen Einweiser ersetzt. Bernd Hönnl, Account Manager beim Nachrüster MEKRAtronics, erklärt das Problem: „Der Gesetzgeber sieht für Fahrzeuge mit übergroßem ‚Vorbaumaß‘ einen Einweiser für kritische Fahrsituationen an Kreuzungen und Einfahrten vor, da der Fahrer selbst überhaupt nicht mehr in die Fahrsituation hineinsehen kann, ohne halb in die Kreuzung zu fahren. Das ist nicht nur gefährlich für den Einweiser und alle Verkehrsteilnehmer, sondern in den meisten Fällen auch illegal: ein Großteil der aktuellen Landmaschinen wird nur noch mit einem Sitzplatz für den Fahrer zugelassen und wer lässt seinen Einweiser schon in einem extra Begleitfahrzeug mitfahren?“ Beim Q-KMS werden hoch widerstandsfähige Kameras in automatisierten Klappgehäusen, sogenannten „Shutterboxen“, vorne an verschiedensten Landmaschinen nachgerüstet und die Sichtfelderweiterung in den Fahrzeugpapieren vermerkt. „Das System kommt bisher sehr gut an; bei Fragen stehen wir Interessenten immer gern zur Verfügung“, führt Bernd Hönnl weiter aus.

NETZWERKKONTAKT
Mekra Lang_Gr_LOGO_singleEric Fürstmann
MEKRA Lang GmbH & Co. KG
Buchheimer Str. 4 | 91465 Ergersheim
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info@mekra.de | www.mekra.de

Bildnachweis: MEKRA-Lang