Wettbewerbsvorteil durch flexible Lösungen: Der Aufschwung geht weiter. Erst kürzlich hat der Ifo-Index, einer der wichtigsten Konjunkturbarometer, mit über 117 Punkten einen neuen Höchststand erreicht. Der Haupttreiber dieser Entwicklung ist vor allem das produzierende Gewerbe, vertreten durch die Hersteller von Investitionsgütern. Andere Branchen, wie das Baugewerbe, Einzel- und Großhandel, sehen ebenfalls sehr positiv in die Zukunft entgegen.

Die Boomphase geht damit ins neunte aufeinanderfolgende Jahr, Ende nicht absehbar. Und dies ist ein Problem, zugegebenermaßen ein Luxusproblem.

Viele Unternehmen haben enorme Lieferschwierigkeiten und können nicht alle Aufträge rechtzeitig abarbeiten. Der Grund sind fehlende personelle Ressourcen.

Durch den Boom hat sich der Fokus der Unternehmen verändert. Während in den Jahren nach der Wirtschaftskrise 2008/2009 die Themen „wirtschaftliche Stabilität“ und „Kostenreduktion“ im Vordergrund standen, kämpfen heute viele Unternehmen damit, die vorliegenden Aufträge effizient und termingerecht abzuarbeiten. Aspekte wie Effektivität und Effizienz stehen daher heute im Vordergrund. Themen, die mit Produktions- und Prozessoptimierung, Supply Chain Management, effektivem und flexiblem Einsatz von Mitarbeitern und dem Auffinden von alternativen Sourcing-Quellen verbunden werden.

Fokus: Abarbeitung von Aufträgen
In Zeiten von regionaler Vollbeschäftigung und gut gefüllter Auftragsbücher haben die Unternehmen vorranging das Ziel, mit den bestehenden Mitteln eine höhere Ausbringung zu erreichen. Gerade die produzierenden Unternehmen streben hierbei an, die Kapazitäten zu steigern, die Stillstandzeiten zu senken sowie die Liefertreue und -qualität zu erhöhen. In vielen Regionen tritt der Mangel an verfügbaren Arbeitskräften jedoch immer deutlicher zutage. Damit wird es auch für Unternehmen zunehmend schwieriger, ihre Ziele zu erreichen.

Lösungsoptionen durch Zeitarbeit
Eine Chance dies zu verbessern, bietet sich durch eine partnerschaftliche, in die Unternehmensstrategie eingebundene Zusammenarbeit mit externen Rekrutierungsspezialisten, wie sie z.B. in Zeitarbeitsunternehmen vorhanden sind. Mit dem mittlerweile über alle Wirtschaftsteilnehmer akzeptiertem Instrument Zeitarbeit können angeworbene Mitarbeiter nach entsprechendem Nachweis ihrer Eignung langfristig an das Unternehmen gebunden werden. Darüber hinaus kann schnell und flexibel auf neue Anforderungen reagiert werden und die eigene HR-Abteilung wird entlastet. Allerdings: Hier muss die Spreu vom Weizen getrennt werden und das Zeitarbeitsunternehmen gefunden werden, das zur eigenen Firmenphilosophie passt und die benötigten Arbeitskräfte liefern kann.

Auswirkungen der AÜG-Reform
Die Zeiten, in denen auch aufgrund fehlender tariflicher Strukturen und gesetzlicher Vorgaben mit Zeitarbeit Personalkosten gespart wurden, sind vorbei. Durch die AÜG-Reform vom 1. April 2017 wurde das Flexibilitätsinstrument der Zeitarbeit eingeschränkt und vor allem noch stärker bürokratisiert. Kardinalsfehler Nummer Eins: Der Überlassungsvertrag muss vor der Überlassung unterschrieben vorliegen. PDF-Versand per E-Mail oder ein Fax reichen nicht aus. Daraus können sich erhebliche Folgen ableiten lassen für Ent- und Verleiher. Seit der AÜG-Reform haben Zeitarbeiter, je nach Branche, bereits nach neun Einsatzmonaten Anspruch auf gleiche Bezahlung. Allerdings lässt das Gesetz erhebliche Interpretationsspielräume in Bezug auf die Ermittlung des „gleichen“ Lohnes zu, womit die Ermittlung durchaus schwierig sein kann.

Was passiert nach dem Boom?
Jeder Boom endet einmal, und Unternehmen sollten sich darauf vorbereiten. Es sollten gerade für diese Zeit Szenarien durchgespielt werden, um auch in dieser Zeit wettbewerbsfähig zu sein. Fragen, die geklärt werden müssen: Wieviel Abschwung verträgt das Unternehmen? Wie kann die Zeitarbeit als Puffer für die Stammbelegschaft und als Basis für einen späteren Aufschwung aufgebaut und genutzt werden.

Dass Zeitarbeit mit ihren flexiblen Arbeitsformen für Unternehmen existenziell sein kann, zeigt das Beispiel Lufthansa. Ohne den Handwerkskasten flexibler Arbeitsformen wäre die Lufthansa im Nachgang des 11. Septembers 2001 zahlungsunfähig geworden, so Dr. Thomas Sattelberger, Mitglied des Bereichsvorstands der Lufthansa AG, rückblickend.

Agiler Arbeitsmarkt
Laut Agentur für Arbeit waren zwischen Oktober 2016 und September 2017 7.674.000 Menschen arbeitslos gemeldet; gleichzeitig haben sich 7.833.000 Menschen wieder abgemeldet. In dieser Statistik sind bei Weitem nicht alle Wechsel erfasst. Und doch zeigen die Zahlen: Der deutsche Arbeitsmarkt ist sehr dynamisch. Um diese Dynamik handhaben zu können, brauchen Unternehmen Spezialisten, deren Kernkompetenz die Personalsuche ist. Genau diese Kernkompetenz haben Personaldienstleister. Jedoch nicht jeder Dienstleister kann die richtigen und geeigneten Kräfte stellen, da er je nach Ausrichtung ggf. andere Schwerpunkte hat. Daher ist es die erste Aufgabe, den passenden Dienstleister zu finden. Wenn dieser gefunden ist, kann er eine wertvolle Rekrutierungsquelle fürs Unternehmen darstellen.

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Einige aktuelle Beispiele aus umgesetzten Projekten:
Metallverarbeiter; Großraum Frankfurt: Ein größerer Auftrag führte dazu, dass die Zahl der Zeitarbeiter von etwas mehr als 50 auf mittlerweile knapp 100 gut ausgebildete Fachkräfte erhöht wurde.
Projekt in einer bayerischen Stadt: Erhöhung des Fachkräfteanteils von unter 25 % auf 80 % bei gleichzeitiger Senkung der Fluktuation. Zeitarbeit wird gezielt eingesetzt, um demografische Wandel im Unternehmen einzuleiten (gezielte Übernahmen)

Bild: Expense Reduction Analysts Bernd Schneider (li.) und Robert Simon

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