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Bernd Habelt, Frank Dommel, Moderator Mathias Neigenfind, Kurt Unger und Dr. Christoph Hammer (v.l.) bei der Begrüßung

Der Vierte Große Empfang der Wirtschaft im Landkreis Ansbach: Von Unternehmern für Unternehmer – Das Unternehmernetzwerk Region Hesselberg AG arbeitet schon länger mit der TRUST Business Lounge GmbH zusammen. 2016 wurden weitere Projekte gestartet, um den Austausch von regionalen Unternehmen untereinander zu fördern. Dazu fand die aktuelle Veranstaltung statt – der große Empfang der Wirtschaft im Landkreis Ansbach.

Die Region Hesselberg AG
Die Region Hesselberg AG bringt kleinere und mittlere Unternehmen aus der Region zusammen. Seit der Umstrukturierung vor rund drei Jahren ist die Mitgliederzahl auf derzeit rund 100 Unternehmen stark angewachsen. Neue Projekte sind entstanden, durch die aktive Mitarbeit im Unternehmernetzwerk intensivieren sich die regionalen Wirtschaftsbeziehungen. Genau das ist es, was sich die Unternehmer der Region wünschen.

Unternehmertreffen / Firmenbesichtigungen
Sehr erfolgreichen laufen nach wie vor die Firmenbesichtigungen, die nicht nur im Kerngebiet des Unternehmernetzwerkes Region Hesselberg AG stattfinden, sondern auch in den angrenzenden Landkreisen. Durch diese Besuche und Unternehmertreffen lernen die Unternehmer das Know-how der gesamten Region kennen. Daraus sind auch schon erste gemeinsame Projekte zwischen den Firmen entstanden.

Trust – das Marketingnetzwerk
TRUST – das Marketingnetzwerk ist Partner der Region Hesselberg AG und Organisator des großen Empfangs der Wirtschaft. Das Marketingnetzwerk vernetzt mit seinem Engagement die Unternehmer der Region. So konnten bereits viele direkte Unternehmerkontakte aufgebaut werden, die durch zahlreiche Veranstaltungen in den letzten zehn Jahren entstanden sind. Dazu gehört auch das Netzwerk Fachkräfte, indem sich Unternehmen organisiert haben, um dem Thema Fachkräftemangel zu begegnen. Es geht sowohl darum, Fachkräfte und Auszubildende zu akquirieren, als auch um die Bindung langjähriger Mitarbeiter, um das Wissen im Unternehmen zu halten. Eine Ausbildungsbörse in Wassertrüdingen und Dinkelsbühl, ein Forum für Ausbilder und Personalverantwortliche mit Workshops zu den unterschiedlichen Personalfragen sowie betriebliches Gesundheitsmanagement und die betriebliche Altersversorgung (bAV) sind wichtige Maßnahmen dieses Netzwerkes. Neu ist eine Karrierebörse Ende Oktober 2017 in Ansbach.

Kabarettist Christoph Maul mit Bürgermeister Günther Babel (Wassertrüdingen)

Kabarettist Christoph Maul mit Bürgermeister Günther Babel (Wassertrüdingen)

Der große Empfang der Wirtschaft 2017
Anstelle von Grußworten befragte Moderator Mathias Neigenfind Politker und Unternehmer In einer Interviewrunde. Kurt Unger, stellvertretender Landrat des Landkreises Ansbach, war sich sicher, dass der kommunale Klinikverbund ANregiomed mit den Häusern in Ansbach, Rothenburg und Dinkelsbühl sowie der Praxisklinik in Feuchtwangen auch wieder in ruhigeres Fahrwasser komme. „Wir müssen die drei stationären Kliniken so aufstellen, dass sie laufen“, so der SPD-Politiker. Das Krankenhaus in Gunzenhausen schreibe deswegen gute Zahlen, weil dort Leistungen angeboten würden, die es in der nächsten größeren Stadt Weißenburg nicht gebe, so Unger weiter. Frank Dommel, Erster Vorsitzender der Region Hesselberg AG, warb dafür, dass sich Unternehmer noch besser vernetzen müssten. „Gerade bei den drängenden Fragen wie dem Fachkräftemangel und fehlenden Azubis kann man durchaus etwas bewegen, wenn Unternehmer sich zusammenschließen“, erklärte Dommel. Als Beispiel nannte er die alljährliche Ausbildungsbörse CONTACT. Bernd Habelt, stellvertretender Vorsitzender des IHK-Gremiums Dinkelsbühl, freute sich über die gute Entwicklung der Stadt Dinkelsbühl in den vergangenen zehn Jahren. Und er machte klar, dass sich in Sachen Altstadt etwas bewegen müsse. „Wenn man heute den Zahn der Zeit nicht erkennt, ist es in fünf Jahren zu spät“, sagte der Unternehmer. „Wer gegen das Projekt City-Outlet ist, der muss andere Pläne auf den Tisch legen.“ Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer warb für ein Projekt, das Dinkelsbühl gar nicht betrifft. „Interfranken – auch wenn es Feuchtwangen ist – ist es eine gute Sache. Es kann nur positiv sein, wenn verschiedene Gemeinden sich zusammenschließen, um Gewerbe zu entwickeln“, stellte der Rathauschef fest. Im Anschluss griff der Schillingsfürster Kabarettist Christoph Maul das Thema ANregiomed nochmals auf: „Wenn Du ins Ansbacher Krankenhaus neikommst, bist du am besten nicht mal halb so krank, wie deren Finanzen.“