Mit relevanten Inhalten potenzielle Kunden auf die eigenen Produkte lenken – Content wird immer bedeutender, um Kunden an die eigenen Dienstleistungen und Produkte zu binden. Mit zunehmender Ablehnung gegenüber Werbung wird es zwar schwerer, Kunden zu erreichen, gleichzeitig ergeben sich aber immer neue Kommunikationsmöglichkeiten. Dazu ist vor allem eines wichtig: der Inhalt mit Mehrwert.

Content bedeutet nichts anderes als Inhalt, und Content Marketing gibt demnach Nutzen und Informationen weiter, ganz im Gegensatz zu inhaltsbefreiten Werbesprüchen und Floskeln. Dabei ist diese Marketingform nicht wirklich neu, schon in der Vergangenheit haben Unternehmen versucht, den Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen mit Serviceinformationen zu verbessern. Als eines der ältesten Beispiele gilt unter Experten der berühmte Guide Michelin. Mit den Restaurantempfehlungen wollte der Reifenhersteller schon im Jahr 1900 den eigenen Verkauf indirekt verbessern.

Mathias Neigenfind

Mathias Neigenfind

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Kunden zu erreichen und dabei den richtigen Kommunikationskanal zu finden. Gerade die Verbreitungsmöglichkeiten sind so vielfältig geworden, dass man nicht alle bedienen kann und muss. Endkunden und Unternehmer, die einen Zulieferer benötigen, informieren sich in der Regel im Internet über Produkte sowie Dienstleistungen und suchen Erfahrungsberichte. Hier kommen die Inhalte ins Spiel: Erfolgreiche Unternehmen informieren ausgiebig über ihre Angebote, bieten Diskussionsforen und Zusatznutzen. Potenzielle Kunden suchen im Internet nicht nach Firmennamen, sondern gezielt nach Produkten, Bewertungen oder infomieren sich bei Problemen. Kann hier ein Unternehmen genau zu diesen Problemen Hilfe anbieten oder den Mehrwert von Produkten oder Dienstleistungen ausgiebig beschreiben sowie mit Bildern und Kommentaren unterfüttern, kommen potenzielle Kunden bei der Suche automatisch auf seine Homepage. Immer mehr Unternehmen positionieren sich als Spezialist zu ihren eigenen Themen und verwenden deshalb neutrale Homepages zu einzelnen Produkten, oft sogar mehrere – klar nach Angebot und Zielgruppe getrennt.

Dass mit der zunehmenden Nutzung des Internets gut aufbereitete Inhalte nicht mehr verwendet werden, ist falsch – das Gegenteil ist der Fall: Informationen werden gezielt gesucht und bilden einen wichtigen Teil, um eine Marke zu positionieren. Wichtig ist, die Texte auf die jeweilige Zielgruppe abzustimmen und nicht für alles einzusetzen. Beschreibt beispielsweise ein Anwalt seine Dienstleistungen für Endkunden und Firmen in einem Artikel in einem Supermarktblättchen, wird eine Zielgruppe gar nicht erreicht, da Unternehmer dieses Blättchen nicht lesen. Der Endkunde vermutet vielleicht hohe Preise, wenn ein Anwalt auch für Firmen arbeitet, deshalb ist dieser Allroundtext sogar kontraproduktiv.

Doppelnutzen
Der Vorteil der neuen Medienvielfalt ist aber, dass man Texte für verschiedene Kommunikationskanäle nutzen kann, die Kosten für die Erstellung somit überschaubar bleiben. So wird ein Text nicht nur für die Homepage geschrieben, sondern kann gleichzeitig noch in Kunden- oder Mitarbeitermagazinen verwendet werden sowie für Newsletter, Presseaussendungen oder Social Media-Portale. Das unterstützt die Verbreitung und verbessert das Suchergebnis im Netz. Letztlich muss das Image eines Unternehmens zu einer Marke aufgebaut werden, so entsteht eine emotionale Bindung, die im Unterbewusstsein wirkt.

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