Fünf Tipps für die erfolgreiche Fördermittelakquise – Förderprogramme gibt es viele in Deutschland. Vor allem für kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern (KMU) existieren nach verschiedenen Schätzungen über 1.000 Programme, verteilt auf viele Vergabestellen, die nicht zentral koordiniert sind. Bei der Beantragung der Zuschüsse, Förderdarlehen, Eigenkapitalhilfen und Bürgschaften ist jedoch einiges zu beachten.   

Viele Bereiche des unternehmerischen Handelns werden heutzutage in irgendeiner Form gefördert: Existenzgründung, Wachstum & Expansion, Investition, Betriebsmittel, Energie, F&E, Technologie & Innovation, Unternehmenserwerb, Messeteilnahme, Beratungsleistungen und so weiter. Doch ein scheinbar undurchdringlicher Dschungel an Informationen, Richtlinien und Verordnungen scheint einer schnellen Umsetzung im Wege zu stehen – ganz zu schweigen von der eigentlichen Arbeit zur Vorbereitung und Beantragung. Die folgenden Tipps sollen helfen, Fördermittel erfolgreich zu nutzen und möglichst effizient zu beantragen:

1. Planen Sie ausreichend Zeit für Recherche und Unterlagenerstellung ein
Häufig werden die benötigten Zeiträume für Recherche, Konzepterstellung, Beantragung und Finanzierungsgespräche massiv unterschätzt, was nicht selten eine Verschiebung der Finanzierung und damit der Projekte oder sogar deren Abbruch zur Folge hat. Oft wird dann behauptet, dass sich Fördermittel „einfach nicht lohnen“.

2. Überlegen Sie vorab genau, wofür Sie wieviel Kapital benötigen
Nur mit einer möglichst konkreten Vorstellung vom Projekt und dessen Auswirkungen und Kosten können punktgenaue Recherchen für individuell passende Förderprogramme erstellt werden – zumal auch nicht alle Programme miteinander kombinierbar sind.

3. Beantragen Sie Fördermittel immer vor Beginn der eigentlichen Maßnahme
Bei den meisten Förderprogrammen müssen die Anträge vor Maßnahmebeginn gestellt werden – bei einigen muss sogar die Genehmigung abgewartet werden. Nur bei ganz wenigen Programmen ist es möglich, die Anträge nachträglich einzureichen (auch dort ist oft eine Vorabinformation nötig). Auf „kreative Tricksereien“, wie z. B. durch stornierte und wiederholte Bestellungen die Förderung noch „mitzunehmen“, sollte verzichtet werden.

4. Beauftragen Sie professionelle Dienstleister mit der Recherche und der Erstellung eines „wasserdichten“ Finanzierungskonzepts
(Kostenfreie) Fördermittelberatungen erschöpfen sich leider allzu oft in der Weitergabe von Informationen und Hinweisen zu Recherchequellen und Vergabestellen. Mit der eigentlichen Arbeit, der Suche nach passenden Programmen, dem Erstellen des Konzepts bzw. der Unterlagen und der Beantragung, wird der Unternehmer dagegen meist allein gelassen. Suchen Sie sich einen Dienstleister (wie z. B. das Europäische Institut für Unternehmensfinanzierung GmbH – efu-Institut), der Ihnen diese Arbeit abnimmt, so dass Sie sich weiterhin auf Ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren können.

5. Verwenden Sie die Gelder immer für den Zweck, für den sie beantragt und genehmigt wurden
Der Erhalt öffentlicher Gelder ist nahezu immer mit der Einhaltung bestimmter Auflagen verbunden. Werden öffentliche Mittel zweckentfremdet eingesetzt, begibt man sich schnell in den Bereich des Subventionsbetrugs und damit eines Straftatbestandes.

Trotz eines gewissen, outgesourcten Aufwands ist der Nutzen einer Förderung immens: Zuschüsse – also „geschenktes“ Geld, das nicht mehr zurückgezahlt werden muss, tilgungsfreie Anlaufjahre und extrem niedrige Zinsen bei Darlehen, lange Zinsbindungsfristen, Sondertilgungsrechte, Haftungsfreistellungen, eigenkapitalwirksame Finanzierungen, Bürgschaften und Garantien. Es wäre schade, wenn man dies nicht nutzen würde.

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