Unternehmer nehmen Dinge selbst in die Hand – Den zweiten großen Empfang der Wirtschaft nutzen wieder Unternehmer, Persönlichkeiten und Politiker aus der gesamten Region — nicht nur aus dem Landkreis Ansbach — um neue Kontakte zu knüpfen und alte zu pflegen. Zum gesellschaftlichen Ereignis des beginnenden Jahres hatte das Unternehmernetzwerk Hesselberg AG e.V. geladen. Die Münchner Kabarettistin Franziska Wanninger sorgte im Showteil für Lacher.

Dr. Christoph Hammer, Kurt Unger, Mathias Neigenfind, Bernd Habelt und Frank Dommel (v.l.) bei der Begrüßung

Dr. Christoph Hammer, Kurt Unger, Mathias Neigenfind, Bernd Habelt und Frank Dommel (v.l.) bei der Begrüßung

Das Unternehmernetzwerk Hesselberg und die TRUST Business Lounge haben etwas gemeinsam: Sie bringen mit ihren Veranstaltungen erfolgreich Unternehmer zusammen. Partner des Empfangs der Wirtschaft sind das Industrie- und Handelsgremium (IHKG) Dinkelsbühl und die Wirtschaftsförderung im Landkreis Ansbach. „Wir Unternehmer nehmen Dinge selbst in die Hand“, sagt Frank Dommel, Vorsitzender des Unternehmernetzwerkes Hesselberg in der lockeren Begrüßungsrunde. Das Netzwerk organisiert aber nicht nur regelmäßige Unternehmertreffen, sondern arbeitet in verschiedenen Projektgruppen aktiv an Themen, die Firmen in der Region bewegen. „Der Fachkräfte- und Auszubildendenmangel bewegt die Unternehmen in der Region am meisten“, meint Dommel. „Die Problematik ist inzwischen bei allen angekommen. Jetzt müssen wir gemeinsam etwas tun.“
Damit meint er nicht nur die konstant steigende Zahl von Mitgliedern, das Unternehmernetzwerk Region Hesselberg AG will grundsätzlich etwas für die Region erreichen. Deshalb sind alle Unternehmer willkommen, und das sieht man auch an der Herkunft der Gäste beim großen Empfang der Wirtschaft: Selbst von weiter entfernt kamen Unternehmer, etwa aus Rothenburg, Ansbach, Crailsheim und Ellwangen. Dies zeichnete sich bereits bei den regelmäßig stattfindenden Unternehmertreffen des Netzwerkes ab. Sie stoßen auf so großes Interesse, dass auch hier der Einzugskreis der Teilnehmer kontinuierlich steigt. „Wir bieten einen echten Mehrwert“, sagt Frank Dommel. „Man bekommt einen spannenden Einblick in andere Betriebe, bekommt Tipps für den Unternehmeralltag und lernt andere Unternehmer kennen.“

Kabarettistin Franziska Wanninger

Kabarettistin Franziska Wanninger

„Ich denke, es ist wichtig, dass sich die Region, der Kreis und die Gesellschaft hier treffen, Kompetenz ausstrahlen und sagen: Jawohl, wir gehören zusammen, wir unterstützen die Region“, findet Max Heller, Geschäftsführer des Schüller Möbelwerks in Herrieden. Ehefrau Doris Schüller-Heller bekräftigt ihren Mann: „Ich habe den Termin zusammen mit meinem Mann gerne wahrgenommen, weil es schön ist, wenn man sich gemeinsam austauschen kann. Und ich denke, das sollte auch so beibehalten werden.“ Siegfried Bullinger, Geschäftsführer der Bausch + Ströbel Maschinenfabrik Ilshofen, kam extra aus dem Baden-Württembergischen angereist. „Ich bin auf den TRUST-Veranstaltungen schon jahrelang und finde sie immer sehr interessant — vor allem das Kennenlernen von neuen Menschen aus anderen Branchen. Ich komme aus dem Landkreis Schwäbisch Hall, und da habe ich mir gesagt, die Gelegenheit nutze ich, weil ich die Unternehmer aus Ansbach, Wassertrüdingen oder Dinkelsbühl sonst nicht so schnell kennenlernen kann.“ Helmut Majer, Vorstand der FMS AG in Leutershausen, wollte einfach einen schönen Abend erleben. „Ich habe mich gut unterhalten – mir geht es bei der Veranstaltung einfach darum zu erfahren, wie es anderen Unternehmen geht, mit welchen Dingen sie konfrontiert sind. Auch wenn hier keine Kunden für uns sind, ist es wichtig, andere Unternehmer zu treffen“, so Majer. Eine geniale Idee findet Prof. Dr.-Ing. Richard Herrmann von Hermann & Partner aus Herrieden den Empfang der Wirtschaft. „Mein Wunsch wäre, diese Regionen noch stärker mit Baden-Württemberg zu verbinden. Schließlich gibt es im Schwäbischen einen gigantischen Wirtschaftsraum mit vielen Weltmarktführern, und ich glaube, dass Mittelfranken von der Verbindung sehr stark partizipieren kann.“