Das Nürnberger Traditionsunternehmen Dr. C. SOLDAN hat erfolgreich einen Markenrelaunch vollzogen – Bekannteste Marke Em-eukal wird 90: Premiumbonbons für Gesundheit und Wohlbefinden – dafür steht das Nürnberger Unternehmen Dr. C. SOLDAN. Seit über 110 Jahren kreieren die Bonbonmacher Produkte aus hochwertigsten, natürlichen Zutaten. Noch heute ist das Unternehmen in Familienbesitz. Seit 2005 verantwortet in vierter Generation Perry Soldan die Geschäfte. Sein Urgroßvater, Apotheker und Medizinalrat Dr. Carl Soldan, machte sich 1899 mit einer Medizinaldrogerie selbstständig. Schon damals überraschte er mit selbst entwickelten Produkten, die am Puls der Zeit waren, und überzeugte mit Innovationen im Bereich Bonbonkochkunst. Seine bekannteste Erfindung – Em-eukal – wird in diesem Jahr 90

Alles begann in einem Gebäude am Hefnersplatz in Nürnberg. 1923 — vor 90 Jahren — gelang Dr. Carl Soldan der große Wurf: Der Visionär kreierte die erste Bonbonrezeptur aus „Em“ (für Menthol) und „eukal“ (für Eukalyptus), das in Apotheken und Drogerien erhältlich war und schon bald zum Publikumsliebling avancierte. Noch heute ist dieses Urbonbon als Original Em-eukal Klassisch zu bekommen. Schon 1929 reichte der Platz für die Produktion am Standort Hefnersplatz nicht mehr aus. Um seine unternehmerische Tätigkeit noch weiter auszubauen, erwarb Dr. Carl Soldan einen größeren Gebäudekomplex in der Herderstraße, in dem bis heute die Verwaltung des Familienunternehmens angesiedelt ist. Unter Führung seines Sohnes Hermann wurde Em-eukal in den 1930er Jahren immer erfolgreicher. Eine hauseigene Druckerei stellte sogar Em-eukal Papiertüten her, die Vorläufer der heutigen Beutel.

„Nur echt mit der Fahne“

Emeukal2Leider blieb auch die Produktion von den Wirren des Krieges nicht verschont. Erst 1948 konnte der Betrieb wieder vollständig aufgenommen werden. Der Erfolg war ungebrochen. In den 1950er-Jahren schreibt das Bonbon mit der weiß-roten Fahne – heute das Markenzeichen von Em-eukal – Geschichte: Ärzte verschrieben den Bergleuten im Ruhrgebiet damals Em-eukal gegen Bronchialbeschwerden. Die Fahne verhinderte, dass die Arbeiter das Bonbon beim Auswickeln mit schmutzigen Händen berühren mussten und garantierte somit die Hygiene. 1960 zog dann die gesamte Produktion auf das rund 10.000 Quadratmeter große Gelände nach Adelsdorf. Bis heute produziert Dr. C. SOLDAN Em-eukal in der kleinen Gemeinde nahe Nürnberg – doch gibt es mittlerweile natürlich mehr Sorten als den bekannten Klassiker. 14 Geschmacksrichtungen sorgen inzwischen für Impulse auf dem Markt. Seit den 1970er-Jahren prägt ein weiterer Meilenstein die Historie des mittelständischen, deutschen Familienunternehmens: 1972 bringt Dr. C. SOLDAN das Kinder Em-eukal Vitamin-Hustenbonbon auf den Markt. Seine Managementtätigkeit in den USA inspirierte Felix Soldan, den Enkel des Gründers, zu diesem Produkt. „Wildkirsche“ war dort schon damals der Renner – und bald dann auch im eigenen Land. Noch heute sorgen fünf sorgfältig ausgewählte Vitamine sowie hochwertigste, natürliche Zutaten für die Qualität, der Eltern nach eigenen Aussagen absolut vertrauen.

Mit neuem Erscheinungsbild im Handel

Dr. C. SOLDAN ist seit über 80 Jahren Partner der Apotheken und Drogerien und in den Apotheken mit Abstand die Nummer eins. 2008 weiteten die Bonbonmacher ihre Vertriebsaktivitäten aus: Jetzt gibt es die Em-eukal Rundumwohlfühlbonbons auch im Lebensmitteleinzelhandel. Ein Jahr später erhält Em-eukal sein neues Erscheinungsbild – das Unternehmen führte einen umfangreichen Markenrelaunch durch. Das Verpackungsdesign ist modernisiert, das Sortiment nach Anwendungsanlässen sortiert und – abgestimmt auf saisonale Vorlieben – mit neuen Kreationen abgerundet. 17 Premiumsorten der Marken Em-eukal und Kinder Em-eukal begleiten die Konsumenten nun Tag für Tag. Immerhin werden mittlerweile jährlich 518 Millionen Rundumwohlfühlbonbons gelutscht, das macht über zwei Millionen Kilogramm.

Emeukal3Bonbonmacher, die von Hand die Zuckermasse kochen und die natürlichen Öle, Extrakte und Aromen einrühren, sowie tüchtige Fabrikmitarbeiter, die die Bonbons in die Wickelanlage und die Beutel in die Kartons füllen – Bilder aus früheren Zeiten, bevor die Produktion hauptsächlich maschinell gesteuert wurde. Bis zu 30 Tonnen Em-eukal werden heute pro Tag hergestellt. Modernste Technik hilft dabei, die große Nachfrage des Handels und der Konsumenten zu decken. Doch auch mit diesen komplexen Anlagen braucht es immer noch menschliche Sinne, um ein wohlschmeckendes Bonbon herzustellen. Ein Bonbonkoch braucht eine gute Nase, einen feinen Geschmackssinn und das Gefühl für das richtige Timing, damit alle geschmacklichen Bestandteile des Bonbons zur Geltung kommen können.

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Emeukal4Wolfgang Siegel (Leiter Marketing und F&E)
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